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Elektrosanierung in Altbauten

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Marode Technik

Besonders Besitzer von Häusern aus älteren Baujahren machen bei Arbeiten an der elektrischen Anlage oft eine paradoxe Erfahrung, wenn sie beispielsweise eine neue Deckenlampe installieren wollen. Damit auch ja nichts passiert, wird bei der Montage vor dem Bohren die Hauptsicherung ausgeschaltet, sicherheitshalber gleich noch der Spannungsprüfer angesetzt. Aber siehe da: Der Strom fließt ungehindert weiter! Was ist da los? Und warum wird es jetzt höchste Zeit für eine Sanierung?

Bei nahezu allen Altbauten ist die Elektroinstallation unzureichend und entspricht nicht den heutigen Anforderungen. Zwar gilt auch hier ein gewisser Bestandsschutz, doch eine veraltete Elektroinstallation kann für die Bewohner schnell zur Gefahr werden. Schutzleiter und Fehlerstrom- Schutzschalter (FI) gehören in Altbauten nämlich nicht zum Standard.

Die Folge: Steckdosenleisten kommen zum Einsatz. Dadurch sind mehr Elektrogeräte gleichzeitig an einem Stromkreis in Betrieb, als für diesen gut ist. Im besten Fall schaltet bei Überlastung die Sicherung ab. Tut sie das nicht, überhitzen die elektrischen Leitungen. Folge: ein Schwelbrand.

Aus diesem Grund:
Wer Sie zwei Elektrogeräte gleichzeitig nutzen können, ohne dass die Sicherung auslöst, oder Sie im Bad keine einzige Steckdose zur Verfügung haben, sollten Sie dringend über eine Sanierung der Elektroinstallation nachdenken. Alte Elektroleitungen können problematisch sein. Die Isolierung kann derart gealtert sein, dass sie spröde und brüchig ist. In diesem Fall drohen Kurzschlüsse oder auch Brände. In vielen Altbauten befinden sich viel zu wenige Steckdosen, um die heutige Art der Nutzung von Elektrogeräten zu ermöglichen.

Die Folge, die wir immer häufiger sehen:
Steckdosenleisten kommen zum Einsatz. Hierdurch können mehre Elektrogeräte gleichzeitig an einem Stromkreis in Betrieb genommen werden, als dieser auf Dauer verkraften kann. Im besten Fall schaltet bei Überlastung die Sicherung ab. Im schlechtesten Fall überhitzen die elektrischen Leitungen, was unweigerlich einen Schwellbrand zur Folge haben kann.

Wir beraten und unterstützen Sie bei der Sanierung Ihrer Elektroinstallationen!

Generell sollte bei einer Sanierung oder Renovierung eines Altbaus immer ein Elektrofachbetrieb zu Rate gezogen werden!

Wir prüfen den Zustand der gesamten Installation und informieren über die Möglichkeiten für Um- und Nachrüstung. Wenn zudem in bewohntem Zustand saniert werden soll, ist eine akkurate Planung umso wichtiger. Zum einen lassen sich Installationen an all den Stellen vorsehen/vornehmen, die bisher unberücksichtigt waren, zum anderen kann die Elektroinstallation auf das heute gültige Sicherheitsniveau gebracht werden. - Wir beraten, planen und unterstützen Sie gerne!

Eine genaue Planung ist wichtig!

Wenn IhreElektroinstallation erneuert werden soll, müssen die vorhandenen und auch geplanten Geräte genau erfasst werden, um den Bedarf an Materialien und dem Umfang der Arbeiten genau einschätzen zu können. Generell sollte bei einer Elektroinstallations-Sanierung folgende Dinge beachtet werden:

z.B.

  • Hauptverteiler durch einen modernen Zählerschrank mit entsprechenden Sicherheitsvorrichtungen ersetzen

  • Genügend Stromkreise mit Sicherungen vorsehen. Räume wie Wohn-, Schlafzimmer oder Büro mit eigenen Stromkreisen ausstatten, damit später hinzukommende Geräte die Anlage nicht überlasten

  • FI-Schutzschalter einbauen – er ist Vorschrift! Für das Bad einen Personenschutzschalter, für das Kinderzimmer einen weiteren FI-Schalter vorsehen

  • Genügend Steckdosen einplanen

  • Präzise Bestimmung von Schaltern

Gefährliche Technik

Lässt sich der Strom nicht wirklich abstellen, könnten versteckte Leitungen die Ursache sein oder Kriechströme. Diesen ließe sich relativ schnell auf die Spur kommen, wenn es einen aktuellen Bauplan gäbe, in dem sämtliche Strom führenden Leitungen verzeichnet sind. In neueren Gebäuden verlaufen die Stromleitungen gewöhnlich senkrecht von unten nach oben bzw. parallel zum Fußboden und der Zimmerdecke. Besitzer von Altbauten können sich dagegen relativ sicher sein, dass die Kabel kreuz und quer verlegt wurden. Höchste Zeit, um die elektrische Anlage des in die Jahre gekommenen Hauses gründlich und fachgerecht zu sanieren, um sie den aktuellen Normen, Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften anzupassen.

An dieser Stelle sei gesagt, dass es für den Bereich der Hauselektrik allein in Deutschland um die 3.500 gültige DIN-Normen gibt.

Zu den wichtigsten Regelwerken zählen:

  • DIN-VDE 0100: Planung, Errichtung und Prüfung elektrischer Anlagen in gewerblichen- öffentlichen und Wohngebäuden mit einer Nennspannung bis 1 kV

  • DIN 18015: Elektrische Anlagen in Wohngebäuden, Art und Umfang der Mindestausstattung, Planungsgrundlagen, Leitungsausführung und Anordnung von Betriebsmitteln

  • RAL-RG 678: Beleuchtungs- und Jalousiesteuerung, Rundfunk, Kommunikation und Gebäudesystemtechnik

Neue Standards

In unserer schnelllebigen Zeit haben sich aber nicht nur die Sicherheitsstandards erheblich geändert. Auch die Anforderungen an die Elektroinstallation in modernen und heutzutage hoch technisierten Wohngebäuden sind erheblich gestiegen. Denken wir nur an die Zunahme von Stromverbrauchern aus dem Bereich der Heim- und Unterhaltungselektronik oder den Möglichkeiten, unser Zuhause mit Smart-Home-Systemen intelligent und energiesparend zu machen.

Mit Hilfe sinnvoller Standards ist es aber auch gelungen, unsere eigenen vier Wände erheblich sicherer zu gestalten und deren Bewohner vor folgenreichen Stromunfällen zu schützen. So sorgen moderne Sicherungsautomaten dafür, dass ein überlastetes Stromnetz sofort abgeschaltet wird, was ein Entstehen von Schwelbränden verhindert. Automatische Fehlerstrom-Schutzschalter verhindern das Risiko von Überspannungen, die nicht nur in Feuchträumen zu erheblichen Gesundheitsgefahren führen können, sondern auch Kinder vor Stromschlägen schützen, die in ihrer Neugier versuchen, das Innere eine Steckdose zu erkunden.

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